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Die Espressomaschine wird oft und gern auch als sogenannte Siebträger-Kaffeemaschine bezeichnet. Sie gilt als Spezialgerät, mit welchem jedoch nicht nur Espresso, sondern auch unterschiedliche weitere Kaffeespezialitäten hergestellt werden können.

Bereits im 19. Jahrhundert gab es vielfältige Versuche, vor allem in Italien Espresso maschinell herstellen zu können. Hierbei gelang es jedoch lange Zeit nicht, denn zum Brühen von Espresso erforderlichen Druck in den Entwürfen zu erzeugen. Erst unmittelbar vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges gelangte dann schließlich ein Patent zur Anmeldung, um Wasser und Wasserdampf mittels eines Kolbens unter signifikant hohem Druck durch ein Kaffeepulver zu pressen. Die Espressomaschine, natürlich erfunden von einem Italiener, war geboren.

Bei der Extraktion des Espressos war man angeblich zunächst überrascht über die typische Crema, die Schaumkrone, die sich jeweils bildete. Es wurde jedoch seitens der Hersteller von Espressomaschinen stets Wert darauf gelegt, dass diese Crema auf rein natürliche Art und Weise entstanden war und nicht etwa durch chemische Zusätze im Espresso hervorgerufen wurde.

Ab den 1950er Jahren begannen zunächst kleinere Firmen in Italien, aber auch in Spanien und in Frankreich damit, sich auf die Produktion und die Vermarktung der Espressomaschinen zu spezialisieren. Jedoch auch in der Bundesrepublik Deutschland wurden in den 1950er Jahren schön erste Geräte hergestellt und verkauft. Noch heute gilt allerdings, dass diejenigen modernen Espressomaschinen, welche sich durch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis am Markt auszeichnen, ausschließlich in Italien produziert werden.

Zur Anwendung kommen heute sowohl professionelle, wie auch hobbymäßige und vor allem privat genutzte moderne Espressomaschinen. Die Profigeräte werden in Cafés eingesetzt oder auch um den Coffee to Go herzustellen, so zum Beispiel in Tankstellen oder in den berühmten Stehcafés. Grundsätzlich unterscheidet man hinsichtlich der Bauart bei den modernen Espressomaschinen zwischen den Siebträgermaschinen, den Zentrifugenmaschinen und den sogenannten Kaffeevollautomaten.

Wie funktioniert eine moderne Espressomaschine?

Die Siebträgermaschinen stellen die halb automatische Gerätevariante unter den modernen Espressomaschinen dar. Sie ähneln den in der Gastronomie im professionellen Maßstab zum Einsatz kommenden Espressomaschinen bauartbedingt zumindest dadurch, dass auch sie einen abnehmbaren Siebträger mit einem Bajonettverschluss zur Befestigung am Korpus des Geräts besitzen. Oft, wenn kein integriertes Mahlwerk vorhanden ist, muss der Kaffee zunächst erst einmal mit einer externen Kaffeemühle ganz besonders fein vermahlen werden, ehe das so gewonnene Kaffeepulver dann schließlich in den Siebträger gefüllt werden kann.

Die Siebträgermaschine ist unter den modernen Espressomaschinen dasjenige Gerät, bei welchem die meisten möglichen Faktoren die Qualität des letztendlich erzeugten Espressos beeinflussen können. Zu diesen Faktoren gehören zum Beispiel der jeweilige Mahlgrad, aber auch die Menge und der Kompressionsgrad des Kaffeemehls im Siebträger sowie die eigentliche Dauer des Brühvorganges.

Will man also seinen Espresso heute mit einer klassischen Siebträgermaschine zubereiten, so bedarf es dazu zumindest einiges an Übung, um das perfekte Getränk erzielen zu können. Die besten und gleichzeitig auch am leichtesten erzielbaren Ergebnisse bei der Espresso-Zubereitung lassen sich mit dem Kaffeevollautomaten erzielen, mit dem Laien erfahrungsgemäß recht gut zurechtkommen können.

Ist bei der Siebträgermaschine das besonders fein gemahlene Kaffeemehl erst einmal in den Siebträger gefüllt und wurde dieser mittels Bajonettverschluss am Gerät fest fixiert, so kommt die elektrische Pumpe zur Druckerzeugung zum Einsatz. Recht selten sind unter den modernen Espressomaschinen in der Bauart als Siebträgermaschine sogar noch die berühmten urigen Handhebelmaschinen zu finden. Bei diesen Geräten wird die elektrische Pumpe durch einen ausschließlich manuell zu bedienenden Handhebel ersetzt.

Ein besonders charakteristischer Bestandteil jeder Siebträgermaschine ist spätestens seit dem Jahre 1961 stets die verchromte Brühgruppe. Aus dieser ragt meist noch heute der unverkennbare und für jede Espressomaschine so typische Brühkopf heraus. Dieser birgt in der Regel eine federbelastete Kammer, die einen ganz allmählichen und überaus sanften Druckanstieg, die sogenannte Preinfusion, ermöglicht. Weitere wichtige Elemente an der zentralen Brühgruppe jeder Espressomaschine in Siebträger-Bauweise sind dann schließlich auch das über eine Exzenterwelle gesteuerte Ventil, zur Ableitung des Restdruckes nach der erfolgreichen Beendigung des Brühvorganges sowie auch der Wärmetauscher, welcher die Aufgabe besitzt, eine Überhitzung des Brühwassers zu verhindern.

Viele Modelle der Siebträgermaschine besitzen zudem ein spezielles Ventil. Dieses gibt den Wasserdurchfluss im Innern der Maschine grundsätzlich erst dann frei, sofern die Pumpe einen Druck von mindestens 10 bar aufbauen konnte.

Das charakteristische Ventil hat insbesondere jedoch die Aufgabe, eine cremaähnliche Schicht auf der Oberfläche der jeweiligen Kaffeeflüssigkeit zu erzeugen und wird daher auch oft und gern als sogenanntes Cremaventil bezeichnet.

Die zweite Bau- und zugleich auch Funktionsform der modernen Espressomaschine ist diejenige der sogenannten Zentrifugenmaschine. Hierbei wird kein Überdruck erzeugt, sondern eine im Innern der jeweiligen Geräte verbaute Zentrifuge wird mit dem Kaffeemehl befüllt und dann in Rotation versetzt, so dass die erzeugte Zentrifugalkraft dazu führt, dass das erhitzte Wasser das Kaffeemehl durchströmen kann.

Die Espressomaschinen in der Bau- und Funktionsform als Zentrifugenmaschinen sind vergleichsweise günstig herzustellen und erweisen sich als nahezu wartungsfrei. Ein Brühdruck von 9 bar, der ansonsten für die moderne Espressomaschine so charakteristisch ist, wird bei diesem Bauprinzip nicht erreicht. Dennoch wird eine vom Markt durchaus annehmbare Qualität des mit den Geräten erzeugten Espressos gewährleistet.

Die Espressomaschine als Vollautomat  garantiert die Zubereitung von schmackhaftem Espresso per Knopfdruck. Als sogenannte Frischbrühgeräte erweisen sie sich stets als ganz besonders bedienungsfreundlich und leicht zu handhaben. Eine oftmals integrierte Kaffeemühle garantiert überdies die Zubereitung von extrem frischem Kaffeemehl, stets dann, wenn man es benötigt. Auch aus hygienischer Sicht sind diese Formen modernster Espressomaschinen nur zu begrüßen. Erlauben sie doch meist eine bequeme Entnahme der jeweils verbauten Brüheinheit und deren einfache Reinigung.

Auch sind Funktionalitäten wie zum Beispiel die automatische Reinigung oder Entkalkung der Geräte bei hochwertigen Espressomaschinen als Kaffeevollautomaten meist enthalten.

Moderne professionell genutzte Espressomaschinen lassen sich, je nach ihrer Funktionsweise, ferner untergliedern in Manuelle- oder Kolben-Espressomaschinen, in Halbautomaten und in Vollautomaten, in Supervollautomaten und in Geräte, die die Milch mit einem Dampfstrahl aufschäumen können.

Auch nach jeweils unterschiedlichen Systemen und Möglichkeiten der Wassererhitzung im Innern der Geräte lassen sich moderne Espressomaschinen charakterisieren. Hier gibt es die frühen Espressomaschinen mit den sogenannten Einkreissystemen neben den Geräten mit Zweikreissystemen, mit Dualboilertechnik und die sogenannten Kesselmaschinen.

Grundsätzlich basiert jedoch das Funktionsprinzip jeder modernen Espressomaschine darauf, dass Wasser per Gas oder via elektrischen Strom auf annähernd 90 Grad Celsius erhitzt und anschließend unter einem Druck von meist 9 bar durch sehr fein gemahlenes Espressomehl geleitet wird. Der Druck kann dabei entweder auf ganz traditionelle Art und Weise per Handhebel oder aber auch durch eine elektrische Pumpe erzeugt und induziert werden. Ein sogenannter Tamper oder Espressostampfer verhindert dabei in der Espressokammer wirksam, dass das Kaffeepulver durch den entstehenden Druck aufgewirbelt werden kann.

Die Vorteile einer Espressomaschine

Moderne Espressomaschinen garantieren heute meist auf Knopfdruck hin einen wohlschmeckenden Espresso mit einer entsprechenden Crema. Sie arbeiten in ihren professionellen Bauformen mit einem signifikant hohen Druck, was wiederum ein einzigartiges Geschmackserlebnis garantiert, da viele Gerb- und Bitterstoffe auf diese einfache, letztendlich aber auch hoch effektive Art und Weise vom erzeugten Getränk fern gehalten werden können. Moderne Espressomaschinen erweisen sich als einfach zu bedienen und sind daher oft von hoher Usability, obwohl sie in ihrem Inneren viel komplexe Technik enthalten.

Moderne Expressomaschinen bestehen zu großen Teilen aus hochwertigen und besonders widerstandsfähigen sowie leicht zu pflegenden Materialien wie Edelstahl, Chrom oder auch Aluminium. Moderne Geräte verfügen überdies über eigene Reinigungsprogramme, die den Eingriff des Menschen bis auf das Nachfüllen der entsprechenden Reinigungs- und Verbrauchsmaterialien praktisch schon vollkommen überflüssig machen.

Verfügt eine moderne Espressomaschine zudem auch noch über ein eigenes Mahlwerk, so ist die ultra frische Zubereitung leckeren Espressos praktisch just in time jederzeit möglich, wobei nicht auf bereits vorverarbeitetes Kaffeemehl zurück gegriffen werden muss, was wiederum dem Geschmack und auch dem Aroma des zuzubereitenden Heißgetränkes deutlich zugutekommt.

Alternativ können moderne Espressomaschinen preiswerterer Bauform anstatt mit frisch gerösteten ganzen Bohnen jedoch oftmals auch mit Kapseln bestückt werden.

Die Merkmale einer guten Espressomaschine

Eine gute Espressomaschine besteht aus stabilen, hygienischen und dabei stets auch leicht zu reinigenden Materialien wie Edelstahl, Chrom oder Aluminium. Der Kunststoffanteil sollte möglichst nur gering ausgeprägt sein, da er die Lebensdauer der Espressomaschine durchaus beeinträchtigen kann.

Eine gute Espressomaschine verfügt über eigne Reinigungsprogramme, die dem Benutzer die aufwändige manuelle Reinigung ersparen oder erweist sich zumindest zu weiten Teilen als spülmaschinenfest.

Wer jedoch als Kunde Wert auf eine besonders optimale Usability seiner Espressomaschine legt, der sollte zum Kaffeevollautomaten greifen. Dieser garantiert nämlich stets frischen Espresso auf Knopfdruck.

Wo kauft man am besten seine Espressomaschine?

Die Espressomaschine gibt es im stationären Elektrofachmarkt ebenso, wie im gut sortierten Online-Shop im Internet. Vor allem das Internet bietet jedoch dabei zahlreiche Vorteile beim Einkauf. Hierzu zählen nicht nur das umfangreiche und faktisch stets verfügbare Sortiment vielfältiger Bauformen und Preisklassen von modernen Espressomaschinen, sondern auch die gebotene Bequemlichkeit durch das Shopping per Mausklick vom heimischen Sofa aus.

Zudem sind Espressomaschinen aus dem Internet oft besonders günstig oder werden frei Haus geliefert. Es lohnt sich also letztendlich durchaus, diesen Bestell- und Einkaufsweg bei der Anschaffung einer modernen Espressomaschine zu favorisieren.

Auch schon aus rein rechtlicher Sicht bietet der Einkauf einer Espressomaschine im Internet die gleiche Sicherheit, wie der Kauf direkt beim Händler und vor Ort. Hierfür sorgt nämlich bereits die sogenannte EU-Fernabsatzverordnung, die den Käufer mit analogen Rechten in Bezug auf Minderung, Nachbesserung oder Wandlung ausstattet, wie den Käufer direkt vor Ort.

Die Energiedaten von Espressomaschinen

Die moderne Espressomaschine gibt es, je nach Hersteller und Bauart, in ganz vielen unterschiedlichen sogenannten Energieeffizienzklassen, über die man sich beim Kauf anhand der Produktinformationen des jeweiligen Herstellers recht umfassend informieren kann.

Generell gilt, dass vor allem besonders hochwertige moderne Espressomaschinen, die mit leistungsstarken Pumpen zur Erzeugung eines Druckes arbeiten müssen, der bis zu insgesamt 15 bar betragen kann, recht energieaufwändig sind.

Auch hängt die benötigte Wattzahl einer modernen Espressomaschine stets von der jeweiligen Größe des Gerätes ab und von der Anzahl der Tassen, die damit am Ende gebrüht werden können. Als Faustregel kann und sollte hierbei gelten, dass eine moderne und technisch durchaus recht anspruchsvolle Espressomaschine Energiemengen benötigt, die sich zwischen 460 Watt und 1.160 Watt bewegen.

Bekannte Hersteller von modernen Espressomaschinen

Es lässt sich feststellen, dass Espressomaschinen in der professionellen Gastronomie, aber auch in privaten Haushalten immer beliebter und begehrter werden. Viele Hersteller haben sich vor allem in Italien, in Spanien und in Frankreich, aber bereits seit den 1950er Jahren auch in der Bundesrepublik Deutschland, auf die Herstellung und den Vertrieb moderner Espressomaschinen spezialisiert.

Darunter gibt es namhafte Markenhersteller, aber auch Produzenten von No-name-Geräten. Solche Hersteller moderner Espressomaschinen sind heute zum Beispiel: Bialetti, Krups, Clatronic, Delonghi und viele andere mehr.

Fazit zu Espressomaschinen

Moderne Espressomaschinen sind etwa seit der Zeit kurz vor Beginn des Zweiten Weltkrieges bekannt und patentiert und werden im großindustriellen Maßstab für einen Massenmarkt erst seit den 1950er Jahren, vorwiegend jedoch von Herstellern in Italien, in Frankreich, in Spanien und in der Bundesrepublik Deutschland, gebaut und vertrieben.

Die moderne Espressomaschine gibt es in vielfältigen unterschiedlichen bau- und Funktionsformen. Stets bedingt sie jedoch das ganz besonders fein gemahlene Kaffeemehl in Gestalt des sogenannten Espressomehls sowie einen entsprechenden Druck, unter dem das Brühwasser in der Espressokammer durch das Kaffeemehl gepresst wird.

Zur Erzeugung dieses hohen Drucks von etwa 9 bar werden entweder Handhebel oder aber auch moderne elektrische Pumpen genutzt. Der hohe Druck garantiert wiederum die Abwesenheit entsprechender Bitterstoffe und Gerbstoffe und damit letztendlich dann auch eine ganz besondere Feinheit des Aromas des Espressos.

Da neben dem Espresso mit der Espressomaschine jedoch auch noch viele andere Kaffeespezialitäten zubereitet werden können, gilt das Gerät als ungemein flexibel und vielseitig einsetzbar. Es wird im professionellen gewerblichen Umfeld, aber auch in vielen privaten Haushalten gleichermaßen intensiv genutzt und angewendet.

Espressomaschinen gibt es in unterschiedlichsten Bauweisen, die sich vom Halbautomaten bis hin zum sogenannten Supervollautomaten erstrecken können. Die sogenannten Manuellen- oder Kolben-Espressomaschinen erfordern sogar noch die ausschließlich manuelle Herstellung des erforderlichen Druckes für die Espressokammer über einen Handhebel. Besonders von den extrem anspruchsvollen Gourmets und Espresso-Liebhabern werden diese noch aus den 1950er und den 1960er Jahren stammenden Espressomaschinen überaus hoch geschätzt.

Die Halbautomaten unter den Espressomaschinen besitzen hingegen bereits eine elektrisch betriebene Pumpe, die sogenannte Schwingankerpumpe, zur Herstellung des erforderlichen Druckes in der Espressokammer.

Vollautomaten sind modernste Siebträger-Espressomaschinen, welche zumeist in der gehobenen Gastronomie zum Einsatz kommen können.

Die Supervollautomaten unter den modernen Espressoautomaten gibt es jedoch erst seit der Mitte der 1990er Jahre. Hierbei wurde die komplette Espressozubereitung schon durchweg automatisiert.